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Der Riesenschnauzer lebte ursprünglich als Hirten- und Wachhund auf den großen Almen in den Alpen. Er verteidigte auch Fuhrwerke vor möglichen Angreifern. Man nannte ihn eine Zeit lang

„rußigen (schwarzen) Bärenschnauzer“.

Schnauzer-Arten

Es gibt drei Arten von Schnauzern:

  • Riesenschnauzer
  • Normaler Schnauzer (Standard)
  • und der Minischnauzer.

Der Riesenschnauzer ist eine Hunderasse, die als Arbeitshund bekannt wurden und deren Entwicklung im 17. Jahrhundert seinen Anfang hatte. Die Riesenschnauzer kannte man als erstes in Bayern und Baden-Württemberg.
Was nicht ganz klar ist, ist der Ursprung der Rasse. Eine Spekulation ist, dass sich der Riesenschnauzer aus zB. dem normalen Schnauzer und einem Schäferhund oder mit einem Rottweiler ( oder dänische Dogge, Dobermann, Boxer) zusammensetzt.

Der original Riesenschnauzer hat harte Haare wie z.B. der deutsche Pinscher. Man glaubt dass sein Fell so robust ist, um die damals harten Winter in Deutschland aushalten zu können. Es schützt ebenfalls vor Insektenstichen.

Was war die eigentliche Funktion des Riesenschnauzers?

Der Riesenschnauzer wurde ursprünglich für Bauernhöfe gezüchtet um da das Vieh zu beschützen und zu den Märkten zu treiben, wo es dann verkauft wurde.

Im 20. Jahrhundert änderte sich das ein bisschen. Da wurde er als Wachhund eingesetzt wie zB. in Fabriken, Brauereien und Fleischereien in ganz Bayern. Ebenfalls wurde er zum Schutz von Immobilien eingesetzt.Ausserhalb von Bayern war er fast unbekannt. Das änderte sich im ersten und zweiten Weltkrieg. Da wurde der Riesenschnauzer als Militärhund eingesetzt. So wurde er in ganz Deutschland bekannt.

Heute in der modernen Zeit wird der Riesenschnauzer gerne als Polizeihund ausgebildet. Auch wird er gerne als Such-Schutz- und Rettungshund ausgebildet.

In verschiedenen Ländern dazu gehört auch Deutschland, sollte der Riesenschnauzer einen Titel als Schutzhund haben bevor man mit ihm auf Ausstellungen geht.

Aber in Europa gilt diese Rasse mehr als Arbeitshund, als ein Ausstellungshund.

Wie sollte ein perfekter Riesenschnauzer aussehen ?

Der Kopf sollte mittig mit dem Rücken verlaufen und der Rücken wiederum so dass die Wirbelsäule mittig mit dem Schwanzansatz ist.

Das Fell sollte dicht, hart und wetterresistent sein.Die Gesichtsbehaarung sollte eine unverwechselbare Form haben, nämlich einen Bart und buschige Augenbrauen.Der Gang sollte kräftig sein mit einem schnellen Trab.

Es gibt zwei Farben. Pfeffer und Salz und schwarz. wobei es sich bei Pfeffer und Salz um eine Mischung aus schwarz, grau und weiss handelt.

Manche denken dass die Rasse mit dem Fell Pfeffer und Salz fügsamer sind als die mit schwarzem Fell.

Das Gewicht sollte zwischen 32 und 45 kg liegen. Die Höhe zwischen 50 und 70 cm gemessen die Höhe des Kreuzes.

Über das Temperament gibt es folgendes zu sagen :

Es ist abhängig von seiner Funktion. Ein Riesenschnauzer mit Ausbildung hat manchmal ein paar Seltsamkeiten und ist sehr territorial. Einmal mit neuen Personen oder Gegenständen zusammengeführt, akzeptiert er sehr schnell die neue Situation.Als Schutzhund hat er das Potenzial aggressiv zu sein.Leute die so einen Hund haben oder möchten,sollten ein Basistraining absolvieren. Personen die einen Familienhund möchten, sollten sich einen Welpen zulegen auch wenn Kinder involviert sind.Man sollte aber trotz allem bedenken: es ist ein sehr aktiver und energiegeladener Hund der aber leicht zu trainieren ist.

Worauf man achten sollte:

Beim Riesenschnauzer sollte der Bart immer peinlichst sauber gehalten werden, da sich immer Partikel vom Essen und Schmutz darin verfangen.
Sein Fell sollte auch 2 bis 4 mal in der Woche gebürstet werden.Das Fell und der Bart kann bei Gelegenheit und wer möchte, auch mal geschnitten werden, aber nicht zu kurz!

Krankheiten beim Riesenschnauzer

Krebs betrifft bei Mehrheit die schwarzen Schnauzer. Dabei handelt es sich meistens um Melanome der Extremitäten und der Zehen. Häufig sind auch Tumore der Haut.

Die Lebenserwartung eines Riesenschnauzers liegt bei 10 Jahren. Die kleineren Schnauzer bei 11 Jahren und 3 Monate mehr bei den Kleinsten. Aber wie bei allem gilt auch bei der Schnauzer Lebenserwartung: Ausnahmen bestätigen die Regel.

Man sollte aber bei jeder Veränderung an seinem Hund besser einen Tierarzt aufsuchen, denn 41 % der Riesenschnauzer sterben an Leberkrebs.

Ganz wichtig ist auch , man sollte beim Züchter kaufen.

Nun, wer sich für einen Schnauzer , egal welcher, Riesenschnauzer, Schnauzer normal oder Mini entschieden hat….. .viel Freude und Glück !!!!